Bedingungen - Sauerländer Stöberhunde

Bedingungen/AGB,s

Wir betreiben den Einsatz der Hunde zwar sehr professionell aber nicht gewerblich! Mein Motto, was mich schon mein ganzes Leben begleitet - wenn dann richtig oder gar nicht -  findet sich auch hier wieder. Es ist eine Passion, die uns Spaß macht und die wir als Berufsausgleich nutzen. Wir wollen und können damit kein Geld verdienen, ein Teil unserer Aufwendungen sollte/muss jedoch abgedeckt werden.

Die Höhe der uns entstandenen Aufwendungen hängt vom Einsatzort und der Anzahl der Hunde/Hundführer ab und ist im Einzelfall abzuklären.

Der Jagdherr/Jagdleiter oder dessen Bevollmächtigter sorgt für eine angemessene Übernachtungsmöglichkeit und Verpflegung für die Hundeführer. Der Jagdherr/Jagdleiter stellt die Hundeführer von den Kosten der Übernachtung und der Verpflegung frei.

Beistellungen durch den  Jagdherr/Jagdleiter oder dessen Bevollmächtigten.

Es ist Sache des Veranstalters, einen geeigneten Nachsuchen-/Schweißhund bereitzuhalten.

Der Jagdherr/Jagdleiter stellt den Hundeführern für die Dauer der Jagd eine ortskundige Begleitperson zur Verfügung, die körperlich in der Lage ist, den Hundeführern während der Jagd zu Fuß zu folgen. Zusätzlich stellt der Jagdherr/Jagdleiter den Hundeführern Kartenmaterial mit

–                eingezeichneten Reviergrenzen,

–                von der Jagd ausgenommenen Flächen (§ 6a BJG),

–                geplanten Treiben und

–                Gefahrpunkten (Straßen, Kanäle, Viehweiden, Pferdekoppeln, undichte Wildschutzzäune, etc.)

Alle möglichen Gefahrpunkte sind unmittelbar vor der Jagd von dem Jagdherr/Jagdleiter besonders zu prüfen. Dies gilt insbesondere für die Dichtigkeit von Wildschutzzäunen an Straßen.

Soweit keine natürlichen sauberen Gewässer als Trinkwasserquellen während der Jagd für die Hunde vorhanden sind, stellte der Jagdleiter an geeigneten Stellen in Absprache mit den Hundeführern Trinkwasser und geeignete Behältnisse zur Versorgung der Hunde zur Verfügung.

Die Haftung des Jagdherrn/Jagdleiters oder dessen Bevollmächtigten.

Die Hundeführer und die Meute sind haftpflichtversichert. Die Haftpflichtversicherung deckt NICHT Schäden an Weidevieh und anderen Hunden, zum Beispiel Hunde von Jagdteilnehmern auf den Ständen. Für Schäden an Weidevieh stellt der Jagdherr/Jagdleiter die Hundeführer von der Haftung frei, wenn er nicht die Hundeführer vor der Jagd auf Weidevieh in der Jagd oder in der Nähe der Jagd hinweist. Falls Weidevieh vorhanden und darauf hingewiesen worden ist, entscheiden die Hundefüher von Fall zu Fall, ob in der Umgebung des Viehs mit den Hunden gejagt werden kann oder nicht.

Die Hunde sind mit reflektierenden Schlagschutzwesten und GPS-Sendern ausgestattet. Soweit Hunde der Hundeführer während der Jagd dennoch zu Schaden kommen, trägt der Jagdherr/Jagdleiter alle notwendigen Heilbehandlungskosten oder leistet Schadensersatz für getötete oder verlorene Hunde. (Abgedeckt durch Vers.) Obwohl die Gefahr - durch Schutzwesten und GPS Sender - recht gering ist, dass den Hunden etwas ernsthaftes passiert, weisen wir den Jagdherr/Jagdleiter darauf hin, dass der Auftragnehmer zur Abwehr dieses Risikos eine Tages-Drückjagd-Versicherung abschließen kann (z.B: Gothaer Versicherung; Tel. 0551 / 70154398, !!spätestens zwei Tage vor der Jagd!!).

Die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften (UVV und VSG Jagd 4.4) durch alle Teilnehmer der Jagd ist Sache der Jagdleitung. Dies gilt insbesondere für die ordnungsgemäße Sicherung der Verkehrswege, das Tragen von deutlich sichtbaren Signalwesten durch alle Teilnehmer (auch auf dem Stand) und das Verbot des Schusses in Richtung der Hundeführer und der jagenden Hunde.

Der Jagdherr/Jagdleiter hat alle Teilnehmer der Jagd darauf hinzuweisen, dass von den Hunden gestelltes oder gehaltenes Wild ausschließlich und ohne Ausnahme nur von den Hundeführern erlegt werden darf.

Diese ist die Voraussetzung, dass wir die Hunde schnallen.

Der Jagdherr/Jagdleiter weist  die Hundeführer bereits jetzt an, dass sie während der Jagd gemäß § 4 Absatz 11 Durchführungsbestimmungen VSG 4.4 zum Selbstschutz, Fangschuss und Schuss auf von Hunden gestelltes Wild eine unterladene Waffe führen sollen und dürfen.

In  Notsituationen können wir  keinerlei Rücksicht auf  Alter oder Geschlecht des Wildes nehmen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Meuten ist für uns kein Problem. Auch verträgliche Hunde mit Führer können  nach Absprache auf eigenes Risiko mit der Meute mitlaufen/durchgehen.

 

Folgend sind die Bedingungen und Formulare für zwei solcher Versicherungen aufgelistet:

Versicherungsformular - Gothaer

Versicherungsformular - GHV

 

Stöberhunde Chip Nummern für Versicherung anfordern, hier Vordruck herunterladen.

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